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Das Leben ist von großer Bedeutung, du existierst nicht einfach so. Du existierst in jedem Moment. Vor allem gehörst du nicht dir selbst. Diese Wahrheit zu verstehen ist sehr wichtig. Du gehörst dem Bewusstsein und bist Teil davon. Alles was du denkst, alles was du tust – gemeinsam kochen wir dieses Leben. So wie wir uns weiter entwickeln und alles sich bewegt, ob wir es wollen oder nicht, es wird Veränderungen geben auf dem Planeten. Ob du es willst oder nicht, die Menschheit wird eines Tages aussterben, es wird neue Lebensformen geben. Wir konnten die Dinosaurier nicht erhalten. Wenn es hätte sein solle, wären sie gerettet worden. Nein. Alles ist ein Prozess. Alles geht weiter, verändert sich stetig, von einem zum andern. Die ganze Existenz entwickelt sich fortwährend, nichts kann beständig sein. Selbst unser Sonnensystem wird sich wandeln. Es wird Millionen von Jahren dauern, doch verändert es sich heute um sich auf diesen Punkt hin zu entwickeln.
Buddha war nötig, Krishna war nötig, Christus war nötig, Osho war nötig. Jeder Meister war erforderlich, um verschiedene Aspekte des Bewusstseins weiter zu entwickeln und das Verstehen unserer Existenz weiter voranzutreiben. Jeder Meister, der vor dir gekommen ist, war nötig. Es gab eine Zeit für jeden Meister. Es ist nicht so, dass eine Person zehn Bücher liest und ein Meister wird. Nein. Das Bewusstsein selbst schlägt ein wie ein Donnerschlag, wie ein Blitz. Er geschieht und schlägt in einen Baum ein. Alle Bäume mögen darauf warten: ’Eines Tages werde auch ich vielleicht vom Blitz getroffen.’ Doch darum geht es nicht. Donner und Blitz geschehen aus vielen Gründen, und auf welche Weise und in welche Richtung ist nicht voraussehbar. Der Blitz selbst ist ein Bewusstsein mit einem Ablauf, um das Licht in diese oder jene Richtung zu bewegen. Eine Art von Entscheidung ist darin vorhanden. Hast du schon einmal darüber nachgedacht? Es ist sehr wichtig, dankbar zu sein, denn was auch immer ihr verarbeitet, ihr bearbeitet die weitere Entfaltung davon. Stellt euch eine Stadt vor, vielleicht Zürich. Dort sind tausend Menschen dankbar, grundlegend dankbar und glücklich. Plötzlich ist die Luft in dieser Stadt spürbar anders, nicht wahr? Wenn ihr in gewisse Städte geht, ist die Atmosphäre anders. Die Erfahrung ist nicht in euch drinnen, ihr seid unendlich, ihr seid unermesslich. Ihr könnt euch noch weiter ausdehnen. Reduziert euch nicht. Seid dankbar und anerkennend. Welche Welt ihr euch auch erträumt, welche Welt ihr euch wünscht, mein Gott, wünscht euch etwas Grosses. Ihr müsst das Träumen lernen. Träumt immer etwas Großartiges. Anstatt euch über diese Welt zu beklagen, an der ihr nicht teilhaben wollt, träumt von der Welt, in der ihr leben möchtet. Wenn du eine schöne Welt willst, mein Gott, sprich darüber, träume davon, schreibe Gedichte darüber, singe ein Lied darüber und male sie. Lass keine Gelegenheit aus. Anstatt über die Welt zu sprechen, an der du kein Interesse hast zu leben, sprich über die Welt, in der du leben willst. Die heutige Welt sieht so aus, weil wir die Kunst des Erschaffens verloren haben, wir haben die Kunst des Träumens verloren. Wir haben die Kunst verloren, in unserem Traum zu Sein. Jetzt sind alle unsere Träume, alle Bilder, die wir sehen, gewalttätig. Alles Spielsachen sind gewalttätig, alle Geschichten sind brutal, alle Filme sind gewalttätig, die Zeitungen sind voller Gewalt, worüber wir tratschen, alles ist gewalttätig. Mache es anders. Komm heraus, befreie dich von dieser angst-orientierten Gesellschaft. Die Person, die Teil der angst-orientierten Gesellschaft ist, gerät schnell in Panik. Denn diese Person weiß nicht, wie sie es in dieser angst-orientierten Gesellschaft schaffen soll. Da ist immer ein Druck, da ist eine Panik: „Wie schaffe ich es inmitten von all dem?“ Also, bitte erschaffe und kreiere! Gebe niemals auf! Du bist immer Brahma. Anstatt an einem großen Marsch gegen den Krieg teilzunehmen, mache einen Spaziergang und sehe die Blumen. Wenn immer mehr Menschen die Schönheit dieses Lebens sehen, wird es lebendig. Schönheit wird Realität. Ihr seid nicht einfach – unterschätzt euch niemals. Ihr seid alle geschäftig, jeder ist beschäftigt in seinem kleinen Drama und denkt, dass es die einzige Sache ist. Das Leben ist so viel größer. Es gibt vieles zu genießen, vieles zu erfahren, vieles zu feiern. Mein Gott, ich bin nicht einmal beschäftigt zu erschaffen, ich bin damit beschäftigt, das zu empfangen, was bereits für mich erschaffen ist.
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